Lebensfreude
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                         Geburt nach Kaiserschnitt

Du hattest einen Kaiserschnitt und wünschst Dir beim nächsten Kind eine natürliche Geburt? 

Geburt nach Kaiserschnitt ist ein sehr wichtiges Thema.

Nur leider wagen sehr wenige Frauen eine Geburt auf natürlichen Weg beim zweiten Kind. Sie haben Angst oder es gibt immer noch Vorurteile!

Aus diesem Grund freue mich sehr über die Kooperationsmöglichkeit mit Dr. med. Ute Taschner, Ärztin, Autorin und systemische Beraterin, sowie Mutter von 4 Kindern (Buch: Meine Wunschgeburt) um euch individuell mental und mit Hypnobirthing auf die natürliche Geburt nach Kaiserschnitt vorbereiten zu können.

Ich würde mich freuen, euch mit Herz, Humor und Ehrlichkeit begleiten zu dürfen.

Geburtsbericht: Geburt nach Kaiserschnitt

Du hattest einen Kaiserschnitt und wünschst Dir beim nächsten Kind eine natürliche Geburt?

Geburt nach Kaiserschnitt ist ein sehr wichtiges Thema!!!!

Nur leider wagen sehr wenige Frauen eine Geburt auf natürlichen Weg. Sie haben Angst oder es gibt immer noch Vorurteile

Ich habe noch nie ein Feedback der Paare auf Facebook gepostet, aber dieses Paar hat es geschafft nach zwei Kaiserschnitten, spontan zu entbinden!!! Und ich bin unsagbar dankbar und emotional berührt

Ich und das Paar möchten Mut machen das auch nach einem oder zwei Kaiserschnitten eine spontane Geburt möglich ist! Es ist nicht Ziel mit diesem Bericht falsche Hoffnungen zu wecken, sondern eine Möglichkeit aufzuzeigen. Ich verspreche keine Geburten, die schmerzfrei oder komplikationslos sind, ich bin aber fest davon überzeugt das jede gebärende Frau die Möglichkeit bekommen sollte angstfrei und selbstbestimmt in die Geburt zu gehen und glücklich und stolz aus der Geburt!
Ein kleiner Auszug aus dem Geburtsbericht! Vielen Dank für euer entgegengebrachtes Vertrauen und vielen Dank dafür dass ich euch kennenlernen durfte!!

Bei der ersten Nachsorge der Hebamme nach dem 2 Kaiserschnitt sagte sie mir direkt „Ab jetzt wirst du nur noch per Kaiserschnitt entbinden können“ ….
Ich wollte und konnte das so nicht stehen lassen und fing an mich zu informieren. Ich fand im Internet eine Doula aus meiner Nähe die ich direkt an rief (den Namen weiß ich leider nicht mehr). Sie sagte dass es natürlich möglich sei und nannte mir direkt zwei Kliniken. Und meinte sie würde mich sogar begleiten obwohl sie zurzeit gar nicht mehr aktiv als Doula arbeitet. Sie machte mir Mut und ich suchte weiter nach Informationen. Sie nannte mir auch eine Hebamme die als Beleghebamme Geburten begleitet.
So nahm ich direkt Kontakt auf und fragte ob sie mich auch nach zwei Kaiserschnitten begleiten würde. Auch sie sah kein Grund für eine weitere Sectio nur weil es zuvor zwei Sectios gab.
Ich kaufte mir Bücher und stöberte in den Dateien. Ich fing an mir einen neuen Gynäkologen zu suchen der 100% hinter mir steht. Denn meine alte Ärztin wollte ich nicht in meinem VBA2C Boot haben.
Ich lernte den ersten Arzt kennen. Fand ihn sympathisch aber irgendwie stimmte die Chemie nicht. Trotzdem ging ich noch ein zweites Mal zu ihm. Aber nach dem Besuch habe ich mich gegen ihn entschieden. Nicht weil ich ihn nicht Kompetent fand sondern ich wollte einen Arzt der mit mehr Gelassenheit und Ruhe an die Sache ran geht.
Dann wurde ich endlich nach vielen Zyklen schwanger. Ich rief den Vertretungsarzt meiner alten Gynäkologin an. Der war mir damals bei einer Vorsorge in der Schwangerschaft bei meinem Sohn sehr sympathisch. Ich wusste nicht ob er eine VBA2C unterstützt und wie er generell dazu steht. In der 7Schwangerschaftswoche stellte ich mich vor. Und was soll ich sagen außer dass es die richtige Entscheidung war … Er sagte das nichts gegen eine spontane Geburt spreche. Er mir aber nichts versprechen kann. Wir einfach entspannt in die Schwangerschaft gehen und dann sehen. Nicht nur der Arzt sondern das ganze Team strahlte die ganze Schwangerschaft über eine Ruhe aus. Ich fühlte mich immer gut betreut und gut aufgehoben.
Mit positivem Test in der Hand rief ich sofort die Beleghebamme an. Wir verblieben so dass ich mich wieder melden sollte wenn ich Fragen habe ansonsten zum Geburtsvorbereitungskurs kommen kann.

Da ich Angst und Panik vor einem Krankenhaus, Ärzten und einem Kaiserschnitt hatte wusste ich, ich brauche Hilfe. So suchte ich eine Kinesiologin auf. Sie nahm mir meine Ängste und hat mich mit mehreren Sitzungen auf die Geburt vorbereitet. Ich konnte dann sogar zum Geburtsplanungsgespräch ohne Panik, Tränen und Schweißausbrüche fahren. Selbst mein Mann war erstaunt über meine Veränderung.

Da mein Mann anfangs nicht viel von meinen Plänen einer Spontan Geburt hielt musste ich viel Überzeugungsarbeit leisten. Zum ersten Mal hörte ich von Hypnobirthing. Und fand recht schnell jemanden in unserer Nähe. Ich traf mich mit Melanie Meßler und wir waren sofort auf einer Wellenlänge. Ich habe das Buch über Hypnobirthing von Marie F. Mongan innerhalb von einem Tag förmlich verschlungen und freute mich wahnsinnig auf den Kurs mit meinem Mann.
Bei Hypnobirthing geht es um eine Selbstbestimmte und angstfreie Geburt in der man bestimmte Atemtechniken und Entspannungsübungen kennen lernt. Melanie hat mir noch meine restliche Angst genommen.
Außerdem habe ich noch weitere Bücher gelesen.

Den Geburtsvorbereitungskurs bei der Hebamme habe ich nur zweimal besucht. Für mich war es nicht die richtige Vorbereitung.

In der 36 Schwangerschaftswoche stellte sich heraus das mich die Hebamme nur als Vor- und Nachsorge Hebamme und nicht als Beleghebamme begleitet. Ein Verständigungsproblem was mich kurzzeitig aus der Bahn warf.
  Die liebe Melanie Meßler und mein Mann fingen mich ganz schnell wieder auf.

So nun zur Geburt.
Da ich mittlerweile über den Entbindungstermin gegangen war sprach ich mit der Klinik wie wir fortfahren. Der Oberarzt sah alles sehr entspannt. Dem Kind und mir ging es gut. Nichts sprach dafür die Schwangerschaft zu beenden. So sagte er ich sollte an ET plus 10 mit gepackter Tasche wieder kommen oder wenn mir demnach ist oder zur Vorsorge alle paar Tage wenn ich nicht zum Gynäkologen möchte. Erst dann sehen wir weiter ob und wie ein geleitet wird.

An ET plus 1 (Freitag) war ich dann bei meinem Gynäkologen. Dieser meinte dass das Baby sicher am Wochenende kommt. Und wie recht er hatte.
Da ich 3 Wochen lang schon ziemlich starke Übungswehen hatte die auch regelmäßig über Stunden alle paar Minuten kamen war ich schon etwas genervt und gestresst. Aber auch hier haben mich alle aus meinem Geburtsboot motiviert und mir neue Energie gegeben.
Am Freitagabend gegen 19 Uhr fingen Unterleibschmerzen an. Um 19.30 hatte ich eine starke Wehe und wusste es geht los. Ein paar Minuten später kam mein Mann nach Hause. Ab da an kamen die Wehen schon alle 5 min. Nach 30 min baden sagte ich meinem Mann er soll die Kinder zu seinen Eltern bringen, das Baby macht sich auf den Weg. Gegen 21 Uhr brachte mein Mann die Kinder weg und ich war gleich entspannter. Ich hörte meine Geburtsaffirmationen und kreiste auf meinem Gymnastikball. Schnell wurden die Wehen intensiver und stärker sodass ich sie im Vierfüßler oder am Sofa angelehnt veratmen musste. Ich visualisierte mir die ganze Zeit eine sich öffnende Blume und machte die Wellenatmung von Hypnobirthing. Mein Mann streichelte mir immer wieder über den Rücken und Nacken und versorgte mich mit Getränken. Ich war wie in Trance und hatte kein Zeitgefühl mehr. Aber konnte mich in den Wehenpausen ganz klar mit meinem Mann unterhalten.
Um kurz nach  Mitternacht war mir irgendwie danach ins Krankenhaus zu fahren. Wir hatten ja schließlich 45 min Fahrt vor uns.
Auf dem Weg zum Auto war ich unkonzentriert und nervös und mich überrollte eine schmerzhafte starke Wehe. Ich habe meinen Mann gebeten in das nächste Krankenhaus (5 bis 10min Fahrt) zu fahren. Seine Antwort „Nein die schneiden dich auf…Wir fahren nach ……... Du schaffst das!“ Ich fuhr im Auto hinten weil ich dachte in Vierfüßler kann ich die Fahrt besser überstehen. Ich setzte mich mit meinem Handy auf die Rücksitzbank und fing an zu Visualisieren. Immer wieder die Blume die sich öffnet und machte bei jeder Wehe die Wellenatmung.
Jetzt kann ich sagen die WELLEN kamen alle 3 min. Sie kamen auf mich zu schwappten an mich heran und flossen zurück. Ich saß vollkommen entspannt hinten im Auto. Mein Mann hat während der Wehen nichts von mir gehört. Kein lautes veratmen, nichts. Ich habe mich über jede Welle gefreut und wusste dass ich es dieses Mal schaffe.
Nach jeder Wehe sagte ich meinem Mann das wieder eine zu Ende war und wir unterhielten uns ganz klar und normal. Um kurz vor 1 am Krankenhaus angekommen wollte ich eine Wehe noch im Auto veratmen.
Um 6Uhr 10 wurde der kleine Junge geboren.( Komplette Geburtsbericht gehört nicht hier hin;)

Sie haben es geschafft!!

Abschließend können wir sagen das man sich über seinen Körper und seine Wünsche Gedanken machen soll, Zeit in sich selber investieren. Und sich niemals auf andere Verlassen und blind vertrauen. Und vor allem seine Wünsche laut äußern soll, denn das ist die Geburt der Mutter und nicht anderer.

Bei Interesse meldet euch und wir werden alles weitere besprechen.

Email: melanie.messler@web.de

 Tel: 05238/996928

Wenn Du magst, schau auf Ute Taschners Blog und finde dort weitere Informationen zur Geburt nach einem Kaiserschnitt.

 www.geburt-nach-kaiserschnitt.de/blog